Bad-Bank-Bundeswehr (B3w) als Plan B

Bad-Bank-Bundeswehr (B3w) als Plan B

B3W

Die Bundeswehr leidet unter gravierenden Ausrüstungsmängeln, die ihre Einsatzfähigkeit gefährden. Der Wehrbeauftragte des Bundestags kritisiert in seinem Wehrbericht verheerende Ausrüstungs- und Personalmängel der Bundeswehr.

Bis 2030 sollen jährlich neun Milliarden Euro investiert werden.

Die in der Bundeswehrreform von 2011 vorgesehenen Obergrenzen für die Ausstattung der Bundeswehr mit großen Waffensystemen sollen nicht mehr gelten. Die Truppe soll je nach Lage und Aufgaben ausgerüstet werden. Damit würde das Bundesministerium mit einem „Business and Investmentplan“ bei der Produktion der Sicherheit dem Modell der Geschäftswelt folgen.

Der Einsatz der Bundeswehr im Inneren muss bei der Zukunftsperspektive von über einer Million an Zuwanderern jährlich ggf. allerdings überdacht werden. Die Stabilität im Inneren ist eine hoheitliche Aufgabe der Polizei die allerdings personell wie materiell in einer ähnlichen Lage wie die Bundeswehr ist und an notorischem Personalmangel leidet.

Das Verteidigungsministerium hat den »Plan B«, ein strenggeheim gehaltenes Modell 6 der Strukturkommission der Bundeswehr, angeordnet. Während die Modelle 1 bis 5 in Presse und Öffentlichkeit bereits heftig diskutiert wurden, begann um 04:45 Uhr eine der größten Transaktionen der deutschen, militärischen Bankgeschichte, in der das toxische Wehrkapital der Bundeswehr (Bw) in eine Bad Bank, einer Anstalt des öffentlichen Rechts, ausgelagert wird. Vorausgegangen war im Transaktionsmanagement eine fulminante zivil-militärisch konzertierte Täuschung mit 5 fiktiven Modellen, während die Umwandlung der Bundeswehr in eine Privatbank mit sofortigem Börsengang an der NATO insgeheim mit dem Kürzel »B3w« gelistet wurde.

Selbst erfahrene Militärbankiers dürften dieser Mega-Transaktion mit Neugier und Spannung entgegenblicken: Nahezu 8.000 Auslandsposten müssen – aus der privatisierten Bundeswehr – in die folgende Bad Bank mit dem Titel »BBBw Wertmanagement« umgeschichtet werden, wobei eine Aufstockung um 114% erfolgt, während gleichzeitig das Stammkapital um 30% reduziert wird. Die damit verbundenen Risiken liegen vor allem im rechtlichen Bereich.

Es sind viele Soldatinnen und Soldaten, unterschiedliche Wehrtechniken und alle Teilstreitkräfte und Organisationsbereiche involviert. Dazu zählen Kredite etwa für Immobilien, Schiffe, Flugzeuge oder gepanzerte Fahrzeuge, aber auch die Militärhilfen an angeschlagene Euro-Staaten. Dies geschieht auch, um die Vereinigung aller nationalen Streitkräfte – ähnlich der Europäischen Zentralbank – in einer Europäischen Zentralarmee (Central European Union Forces, CEUF) zu vereinfachen, wobei zukünftig die Nationalflagge und Truppenabzeichen links, das EU-Emblem rechts getragen werden. Dieser Schritt wurde maßgeblich durch den BREXIT begünstigt.

Ausgenommen ist die Sanität, welche in einem »Service Center Medical Logistics and Talent Management« des Gesundheitsministeriums gebündelt wird. Der Generalinspekteur Sanität (GIS) wird hier zukünftig als Chief of Health (ChoH) zum Vorsitzenden der Universitätsbefehlshaber (UniBefh). Der digitale Truppenausweis wird persönliche und medizinische Daten für die Truppenkrankenkasse der Bundeswehr (TKKBw) speichern.

»Für Profis ist das alles in ein paar Tagen machbar«, schätzt Professor Terri Torial von der Berlin School of Military Business die Situation ein. Nach jahrzehntelangen Anpassungen an immer neue Sparmaßnahmen, folgt die Bundeswehr lediglich dem Bankenbeispiel, mit einem größtmöglichen Defizit, reziproke staatliche Unterstützungsmaßnahmen zu initiieren. Flankiert wird dies durch weltweite Transaktionen, z.B. am Hindukusch, auf dem Balkan oder in Afrika, sowie durch verdeckte Überweisungen, die aus Sicherheitsgründen der beteiligten Quellen nicht genannt werden können.

Ein anderes Problem aber liegt darin, dass niemand so genau weiß, wie viel die Risikopapiere, gestaffelt nach risikoreichen Inlands- und Auslandseinsätzen, oder auch die hochinflationären Hash-Verwendungen tatsächlich wert sind.

Um diese Unwägbarkeiten abzufedern, hat der Bund – und damit der Steuerzahler – noch einmal Garantien in Höhe von 40 Milliarden Euro geben müssen. Dieses Geld ist nicht zwingend verloren. Denn die Bilanzposten, die künftig von der BBBw verwaltet werden, könnten theoretisch in ein paar Jahren wieder Gewinn bringen und zu einem höheren Preis in internationalen Krisengebieten mit Einsatzoptionen verkauft werden. Die Wertpapiere in privater Hand transformieren die Bundeswehr automatisch in eine Privatarmee, die Abschaffung der Wehrpflicht hat sich damit bewährt.

Der ehemalige Stammsitz in Bonn wird untergeordnete Filiale, die Zweigstelle in Berlin avancierte erwartungsgemäß zum neuen Gerichtsstand, da sich seit 1990 der Kundenstamm in die Hauptstadt verlagert hatte. An den in- und ausländischen Dienststellen der geplanten 180.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen lediglich der Bundesadler aus den Dienstflaggen retuschiert, das Corporate Design des Eisernen Kreuzes der neuen Marktsituation und der Klientel entsprechend angepasst werden.

Aufgrund der Lokalitäten der derzeitigen Auslandsinvestitionen hat die PR-Abteilung einen Eisernen Vollmond (EV) in Schwarz-Rot-Gold entworfen, der einen positiven Absatzeffekt in den neuen Absatzmärkten und Zielgebieten garantiert. Das neue Zeichen der Identität hat durchweg positive Nebeneffekte, wie z.B. die Einbindung der BBBw in die Diskussionen der Integrationspolitik oder eine gesteigerte Attraktivität in der Nachwuchswerbung.

Der zivil-militärische Aufsichtsrat der BBBw kann sich ab heute ganz dem Ziel der gesteigerten Sicherheitsproduktion widmen; Wachstumsraten von über drei Prozent werden von Analysten erwartet. Der Verteidigungshaushalt wurde marktgerecht zum »Defensivposten BBBw Wertmanagement« transferiert und als Finanzvision verdreifacht.

Der – im Bankenbereich absolut gängige – Betrag von knapp 200 Milliarden deckt den benötigten Defensivposten des BBBw Wertmanagement für die nächsten sechs Jahre so dass bei mit einer professioneller Anlageberatung, durch die zu erwartenden Zinseinnahmen, auch zusätzliche Auslandseinsätze und Investitionen abgedeckt werden können. Jede Krise ist ab sofort eine Chance auf Zins- und Wertsteigerungen der BBBw-Einsatzoptionen.

Kritisch wird die Fusionierung der privaten Verteidigungskonsortien in den Central European Union Forces (CEUF) zu einer einheitlichen europäischen Armee – die im Consilium in Brüssel auch unter dem Arbeitsbegriff »European Union Response Organisation« (EURO) – geführt wird.

Grundsätzlich betrachten die Berater dies als die strategisch-taktisch optimalste Positionierung für die Global Player im Military Business (MB). Allerdings könnte es an einer politischen Kartellklage der USA gegen die EU bei der UN scheitern, da die resultierenden 1.8 Millionen europäischen Soldaten das amerikanische Weltmachtmonopol (1.4 Millionen) brechen würden. Die Fusion der deutschen BBBw mit anderen privatisierten Armeen würde allerdings die internationale Stellung der EU weltweit stärken und diese militärisch an Position zwei hinter China, mit rund 2.25 Millionen Soldaten, katapultieren.

Interne Bankpolitologen sehen hingegen die Option, diese Gefahr durch entsprechende Zahlungen über Russland an den derzeitigen präsidialen Platzhalter und Subventionierung der Twitter-Post schnell aus der Welt zu schaffen.

© Joachim Beckh


Hinweis:

“Jegliche Ähnlichkeiten mit aktuellen Vorgängen entspringen lediglich der Fantasie des Lesers und entbehren jeglicher realistischeren Grundlagen. Regierungen – in der Verpflichtung das Wohl der Bürger zu schützen stehend – nutzen dafür weltweit ausschließlich die wirtschaftliche Subvention von holländischen Tulpen in Gewehrläufen. Der Letzte der was anderes behauptete, musste auch seinen Hut nehmen.

Milliarden wurden in Banken zur Krisenbewältigung investiert. Die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr sind Investitionsoptionen in der Krisenbewältigung. Wer nationale Interessen schützen will, muss auch die Ressourcen für Maßnahmen bereitstellen. Wer glaubt, alles nimmt ein gutes Ende ohne rechtzeitig aktiv zu agieren, den bestraft die Geschichte.”

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